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Sigma Aerochrome: Die ersten Schritte

Mit Sigma-Kameras ist es möglich, den Look des legendären und mittlerweile raren Kodak-Farbinfrarotfilms Aerochrome zu imitieren. Der Grund: Sigma-Kameras haben einen speziellen Farbsensor, für Details siehe Wikipedia (Link).

Ich verwende die Spiegelreflexkamera SD14. Bei dieser ist es wichtig, zusätzlich einen Grünfilter zu verwenden, ansonsten klappt es nicht. Bei anderen Sigma-Kameras ist es offenbar möglich, ohne Grünfilter das entsprechende Farbschema hinzukriegen. Dort reicht es, den IR-Sperrfilter zu entfernen. Einem kanadischen Fotografen namens Gary Radford sind so wunderschöne Aufnahmen gelungen (Link). Mit der SD14 habe ich das trotz zahlreicher Versuche nicht geschafft.

Ich verwende also eine SD14 mit ausgebautem IR-Sperrfilter, ein Objektiv (das 50mm f/2.8 EX DG Macro), einen Grünfilter von Hoya (X1) sowie einen Polarizer für die Kontraste.

Ich optimiere die Fotos mit dem Raw Converter von Adobe Photoshop (CS5). Nebst den üblichen Anpassungen wie Kontrast, Schärfe und Helligkeit ändere ich vor allem die Zahlen im Bereich Kamerakalibrierung. Das muss sein, weil die Fotos sonst einen Grünstich haben und zudem die Rottöne zu stark ins Magenta gehen.

Die Werte ändere ich also folgendermassen:

Tiefen: 0
Primärwerte Rot: +75, +25
Primärwerte Grün: +50, 0
Primärwerte Blau: -80, 0

Die Farbtemperatur habe ich übrigens auf dem Wert 5000, den Farbton auf 0. Während der Aufnahme hatte ich den Weissabgleich auf Fluorescent (ca 4000K) eingestellt.

Das Foto oben ist auf diese Art fotografiert und bearbeitet worden.

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