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Infrarot-Kamera selber bauen I: Wie fange ich an?

 
Wenn du einen Infrarot-Kamera selber bauen möchtest, dann brauchst du Material und Werkzeuge. Und du musst etwas handwerkliches Geschick und Geduld mitbringen. Dies ist eine Anleitung für eine Nikon D70, die man von den gängigen DSLRs am einfachsten selber umrüsten kann.

Du benötigst folgendes:

1. Nikon D70, gebrauchte gibt’s inzwischen für rund 50 Franken.

2. IR-Filter. Hier wird zwischen Glasfiltern (teuer), Gel-Filtern (immer noch teuer) und Kunststoff-Filtern (sehr günstig) unterschieden. Ich empfehle zum Start Filter von Lee, am besten via Swatchbook (Link), das viele Filter enthält, welche die üblichen Farbstile abdecken. Eines kostet vielleicht 20-30 Franken.

3. Objektiv, das keine IR-Hotspots generiert. Zum Glück sind die gängigsten Objektive für Infrarot geeignet. Zum Beispiel das Standardzoom 18-70mm (Link). Das kostet gebraucht rund 70-100 Franken.

 
Damit du nun die Infrarot-Kamera selber bauen kannst, brauchst du folgende Werkzeuge:

4. Schraubenzieher, mit dem das Gehäuse der D70 geöffnet werden kann. Wichtig: Schau’, dass der Schraubenzieher wirklich zu den Schrauben passt.

5. Doppelseitiges Klebeband, ich empfehle Tesa (Link), sowie eine Schere fürs Zuschneiden.

 
Ich empfehle ausserdem für die Reinigung des Sensors folgendes:

6. Blasebalg, um den Staub wegzupusten, gibts zum Beispiel in einer Apotheke.

7. Wischstäbe (“swabs”), mit denen der Sensor geputzt werden kann (Link).

 
Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 150-250 Franken für das Material.

 
Im nächsten Teil werde ich zeigen, wie man den IR-Sperrfilter entfernt.

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