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Bergfotografie mit dem 300mm-Objektiv

Bergfotografie

Bergfotografie ist Teil meiner Foto-Routine: Ich liebe es, in die Berge zu fahren und spektakuläre Landschaften festzuhalten. Berge gehören zu meinen Lieblingssujets, egal, ob sie nun mit Schnee überzuckert sind, zackig oder rundlich, nackt oder bewaldet, Hauptsache, sie sind in spektakuläre Szenarien eingebettet. Dies ist der Fall, wenn das Wetter stimmt. Leichte Bevölkung (aber immer noch mit Sonne) ist super, Sturmwolken sind am besten, und wenn dann noch Nebel über die Tannenwipfeln an den Hängen wabert, dann entstehen wunderbare Aufnahmen.

Ich postierte mich in Wilderswil, genauer bei der Ruine Unspunnen. Eigentlich wollte ich diese mittelalterliche Ruine fotografieren, aber fand dafür weder den passenden Winkel noch die passenden Wetterbedingungen. Deshalb richtete ich meine Kamera auf die umliegenden Berge, von denen es ja genug hat. In jede Richtung sieht man schöne Gipfel mit speziellen Felsformationen.

Ich setzte meine Tokina-Linse 300mm f/2.8 ein und war überwältigt von der Nähe, die man damit schaffen kann. Selbst weit entfernte Gipfel werden bildfüllend eingefangen. Natürlich verwendete ich meine Infrarotkamera, die Nikon D70, um genau zu sein. Sie blockt das sichtbare Licht bei 720 Nanometern aus, was heisst, dass nebst Infrarot nur wenig sichtbares Licht auf den Sensor gelangt.

Ich fotografierte ohne Stativ, was ich nächstes Mal vielleicht nicht tun werde. Die Berge kamen scharf heraus, so ist es nicht, aber ich musste mit relativ weit geöffneter Blende arbeiten, sodass die Bildränder eher unscharf wurden. Ich fotografierte mit Blende 5 und konnte so die Belichtungszeiten sehr kurz halten, rund 1/2000. Was im Fokus stand, wurde optimal scharf, der Rest leider nicht.

Ein weiterer Grund, weshalb ich in Zukunft ein Stativ für die Bergfotografie verwenden werde, ist, dass ich so besser Panoramafotos machen kann, also mehrere Bilder zu einem grossen zusammensetzen. Denn ein Nachteil der D70 ist, dass sie nur 6MP-Fotos aufnimmt. Macht man mit der D70 jedoch vier Fotos und setzt sie zusammen, erhält man 24MP-Bilder. Das oben abgebildete Foto besteht aus drei Bildern und hat im Original eine Grösse von rund 6500 mal 2000 Pixeln. Damit kann man schon sehr gute Ausdrucke produzieren.

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